Die 3 größten Mythen zur NIS-2 Compliance: Sind Sie wirklich vorbereitet?
In meinen Gesprächen mit IT-Leitern und Geschäftsführern aus dem Energiesektor höre ich oft die gleichen Sätze. Doch Vorsicht: Viele dieser Annahmen beruhen auf veralteten Informationen und können unter der neuen NIS-2-Richtlinie teuer werden.
Mythos 1: „Wir sind ISO 27001 zertifiziert, das reicht aus.“
Zwar ist eine ISO-Zertifizierung eine hervorragende Basis, aber NIS-2 stellt zusätzliche Anforderungen. Besonders in den Bereichen Business Continuity Management (BCM) und der Sicherheit der gesamten Lieferkette geht die EU-Richtlinie deutlich über die gängigen ISO-Standards hinaus. Wer sich blind darauf verlässt, fällt durch das Audit.
Mythos 2: „Wir sind zu klein, um betroffen zu sein.“
Die NIS-2 senkt die Schwellenwerte. Viele mittelständische Dienstleister im Energiesektor, die bisher „unter dem Radar“ flogen, sind nun als „wesentliche“ oder „wichtige“ Einrichtungen eingestuft. Prüfen Sie Ihren Status sofort!
Mythos 3: „Cybersicherheit ist reine IT-Sache.“
Falsch. NIS-2 macht IT-Sicherheit zur Governance-Aufgabe. Die Unternehmensführung muss die Maßnahmen nicht nur genehmigen, sondern deren Umsetzung aktiv überwachen. Schulungen für die Führungsebene sind nun gesetzlich vorgeschrieben.
Wie Sie jetzt reagieren sollten
Verlieren Sie keine Zeit mit Rätselraten. Strukturierte Vorbereitung ist der einzige Weg zur rechtssicheren Compliance.
- Gap-Analyse durchführen: Wo stehen wir heute?
- Ressourcen planen: Welche Hardware und Software (z.B. MFA/Yubikeys) müssen nachgerüstet werden?
- Wissen aufbauen: Nutzen Sie unser Fachwissen.
In unserem Starter Kit haben wir genau diese Punkte aufbereitet, damit Sie nicht bei Null anfangen müssen.